die freunde von dinard e.v.

40 Jahre Partnerschaftsverein

Autor: Christoph Dürrwanger (Seite 1 von 6)

Konversation am 23. März Muss leider ausfallen

Auf Grund der aktuellen Situation muss leider die Konversationsgruppe am 23. März ersatzlos entfallen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Der Vorstand

11. März 2020 Jährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Am Mittwoch-Abend fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Vereins im Restaurant Opatja in Söcking statt. Immerhin 26 Mitglieder fanden sich um 19:30 Uhr ein um den Rechenschaftsbericht des Vorstandes zu hören und auch an der alle 2 Jahre fälligen Neuwahl des Vorstandes teilzunehmen.

 

Nach der Rückschau der Vorsitzenden Angelika Galata und dem Kassenbericht von Schatzmeister Thomas Mittermeier ging es daran einen neuen Vorstand zu wählen. Leider standen die beiden BeisitzerInnen Dr. Renate Menzel und Martine Zilliox nicht mehr zur Verfügung. Dafür stellten sich Dr. Falko Stichnoth und Sebastian Schuh zur Wahl. Alle Kanditdatinnen wurden ohne Gegenstimme bestätigt.

 

Nach der Wahl hielt Angelika Galata noch eine kurze Vorschau auf das laufende Vereins-Jahr. Danach war noch Gelegenheit den Abend bei einem vom Verein gespendeten Glas Prosecco ausklingen zu lassen.

Für frankophile Kinofans Paris Calligrammes

1962 geht die 20-Jährige Ulrike Ottinger nach Paris. Sie ist entschlossen Künstlerin zu werden und trifft auf eine aufgewühlte Gesellschaft in einer aufregenden Zeit. Über Ihre Zeit in Paris die bis 1969 andauert und in der kulturelle und soziologische Umbrüche eine andere Gesellschaft formen hat sie eine bewegende Doku mit viel historischem Filmmaterial gemacht. Eine sehr persönliche und differenzierte Liebeserklärung an die französische Hauptstadt.

 

Zu sehen im Original mit Untertiteln im Kino Theatiner in München: Paris Calligrammes,  Sonntag, den 08. März, 13:00 Uhr und Dienstag, den 10. März, 15:45 Uhr.

Für frankophile Jazz-Fans 7. März 2020: Emile Parisien Quartett im Bürgersaal des Radthauses Feldafing

Am 7. März 2020 ist das Emile Parisien Quartett mit seinem Programm „Double Screening“ zu Gast im Bürgersaal im Rathaus Feldafing. Damit ist es dem Verein „Jazz am See e.V.“ gelungen ein weiteres hochrangiges Jazz-Event in den Landkreis zu holen.

 

Emile Parisien, 1982 im südfranzösischen Cahors geboren, besuchte ab dem Alter von 12 Jahren das Collège de Jazz in Marciac. Ab 1996 studierte er klassische und zeitgenössische Musik, sowie Komposition am Konservatorium in Toulouse. Er gilt als einer der herausragenden zeitgenössischen Jazz-Saxofonisten. 2012 wurde ihm der „Prix Django Reinhardt“ als bester französischer Jazz-Musiker verliehen, 2016 erhielt er die Auszeichnung „Victoire du Jazz“ für das beste Album des Jahres, 2015 und 2017 erhielt er einen je „Echo-Jazz“.

 

Begleitet wird er von Julien Touéry am Flügel, Ivan Gélugne am Bass und Julien Loutelier am Schlagzeug.

 

Emile Parisien Quartett, 7. März 2020, 20:30 Uhr, Rathaus Feldafing, Bürgersaal, Karten € 25,– unter www.xing-events.com/BCCPPOT.html

Die Fäden der Moderne Der Verein organisiert eine Führung durch die Ausstellung "Die Fäden der Moderne" in der Kunsthalle

   Am 20. Februar trafen sich gut 20 Vereinsmitglieder in der Kunsthalle in München um an einer Führung durch die Ausstellung „Die Fäden der Moderne“ teilzunehmen. Die Exponate, die in Deutschland zum ersten Mal zu sehen sind, sind auch in Frankreich für die Öffentlichkeit schwer oder gar nicht zugänglich, da sie – im staatlichen Auftrag entstanden – in staatlichen Institutionen hängen. Die Tapisserien wurden mit aufwändig hergestellten Farbgarnen nach Vorlagen u.a. von Miró und Picasso in jahrelanger Arbeit hergestellt. Insgesamt ist eine Mischung verschiedener Stile vom Ende des ersten Weltkrieges bis hin zum Fotorealismus zu sehen. Der Kunstvermittlerin Frau Schaffrath gelang es einen zugleich informativen wie kurzweiligen Einblick in die Thematik zu geben.

 

Nach Abschluss der Führung bestand noch die Gelegenheit, in den Pfälzer Weinstuben das gerade erworbene Wissen bei einem guten Glas Wein im Gespräch zu vertiefen und den Abend so ausklingen zu lassen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. März zu sehen in der Kunsthalle in München.

Für frankophile Kinofans Intrige

Roman Polanski widmet sich in seinem neuesten Film dem historischen Stoff um den jüdischen Offizier Alfred Dreyfuss. Er wird Ende des 19. Jahrhunderts beschuldigt und verurteilt des Hochverrats schuldig zu sein. In einer entwürdigenden Zeremonie wird er degradiert und in die Verbannung auf die Teufelsinsel geschickt. Schnell wird jedoch dem zum Geheimdienstchef beförderten Marie-Georges Picquart klar, dass Dreyfus unschuldig sein muss, und er setzt alles daran, die entsprechenden Beweise zu sammeln. Trotzdem halten alle offiziellen Stellen an der ursprünglichen Version fest. Eine Affäre, die Frankreich in seinen Grundfesten erschüttert hat und Emile Zola zu seinem berühmten Zeitungsartikel „J’accuse“ und einer leidenschaftlichen Parteinahme für Dreyfus inspiriert hat. Polanskis wuchtiger Film beruht auf der Romanvorlage des britischen Autors Robert Harris, der nochmals sämtliche Akten durchforstet hat.

Zu sehen in den Breitwandkinos in Seefeld und Gauting und im Original mit Untertiteln im Kino Theatiner in München.

 

Henri Bonamy, „The French Touch II“ Eine Reise durch die französische Klaviermusik

Unter dem Titel „The French Touch Part II“ lädt der in München lebende französische Pianist und Dirigent Henri Bonamy am Samstag, den 15. Februar 2020 im Gasteig zu einer Reise durch die französische Klaviermusik ein. U.A. spielt er Werke von César Franck, Gabriel Fauré und Claude Debussy. Karten zu Preisen von 29,– €(Schüler/Innen, Studierende 14,–€) sind noch zu erwerben unter www.muenchenticket.de oder Tel.: 089-5481818181.

 

Henri Bonamy, „The French Touch Part II“, Gasteig München, Kleiner Konzertsaal,

  1. Februar 2020, 20:00 Uhr.

Noch bis Sonntag! 47. Internationales Comic-Festival in Angouleme

Wer sich sofort auf den Weg macht kommt noch rechtzeitig: Vom 30. Januar bis zum 02. Februar 2020 läuft in der südwestfranzösischen Stadt das 47. internationale Comicfestival. Das Festival, das zum ersten Mal 1974 stattgefunden hat, lockt mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Dieses Jahr hatte sogar der französische Staatspräsident Emanuel Macron sein Kommen angekündigt, 2020 war zum Jahr des Comics erklärt worden. Das Festival hat sicher mit dazu beigetragen, dass der Comic in Frankreich im Gegensatz zu Deutschland als literarische Gattung voll anerkannt ist. Außerdem hat es die Stadt Angouleme nachhaltig verändert, die heute nach Brüssel als zweite europäische Comic-Hauptstadt gilt. Comic-Figuren grüßen von Hausfassaden, auch ein sehenswertes Comic-Museum gibt es.

 

Für frankophile Bücherfreunde Die Verlobung des Monsieur Hire

Der noch junge Kampa-Verlag aus Zürich bringt es schon jetzt auf die beachtliche Zahl von über 60 Backlist-Titeln aus dem ausufernden Werk Georges Simenons. Für vielleicht keinen anderen anderen Autor gilt so sehr wie für Georges Simenon, dass hier Quantität auch mit Qualität einhergeht. Denn jedes seiner Bücher ist auch eine fein gezeichnete psychologische Studie, der Gesellschaft wird der Spiegel vorgehalten, und das erstaunlich aktuell und nicht zuletzt in einem schönen Stil geschrieben. So z.B. jetzt neu erschienen und neu übersetzt: „Die Verlobung des Monsieur Hire“ über einen Menschen, der aufgrund seines unfreiwilligen Außenseitertums zum unfreiwilligen Verdächtigen in einem Mordfall wird. Zu erwerben beim Buchhändler Ihres Vertrauens.

 

Georges Simenon, Die Verlobung des Monsieur Hire, Kampa Verlag, € 21,90.

 

 

Für frankophile Kinofans Das Weltgericht von Bamako

In einem Hinterhof von Bamako: Das normale, alltägliche Leben nimmt seinen Lauf, während sich eine Gruppe Menschen einfindet um Gericht zu halten. Angeklagt sind die Weltbank und der internationale Währungsfond, deren Politik für die schlechte politische und wirtschaftliche Lage in vielen afrikanischen Ländern verantwortlich gemacht wird. In seiner Reihe „Afrika im Aufbruch“ bringt das Kino Breitwand diesen vielbeachteten Film aus der afrikanischen Frankophonie. Mit Einführung und nachfolgendem Gespräch im Kino Breitwand in Starnberg am Sonntag, den 12. Januar um 11:00 Uhr.

 

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