die freunde von dinard e.v.

40 Jahre Partnerschaftsverein

Für frankophile Kinofans „L’impossible amour“ im Kino Theatiner

Vom 19. – 26. Mai veranstaltet das Kino Theatiner unter dem Titiel „L’impossible amour/Unmögliche Liebe“ eine Sonderreihe, in der auch einige sehenswerte französische Filme gezeigt werden:

  • Plaire, aimer et courir vite/Sorry angel: Schriftsteller Jaques weiss, das ihm nicht viel Zeit bleibt für seine Beziehung zu dem jungen Artur, denn er hat Aids und wir schreiben das Jahr 1993. Ein filmisches Kleinod, das unbedingt lohnt! Donnerstag, 19. Mai, 18:00 Uhr.
  • Les nuits de la pleine lune/Vollmondnächte: Während sie zu ihrem Freund an die Peripherie zieht, behält sie ihre Wohnung in Paris. Sie ist noch nicht zu alt um zu Experimentieren, feiert wilde Feste, geht Beziehungen ein. Ein Klassiker von Eric Rohmer aus dem Jahr 1984. Sonntag 22. Mai, 18:00 Uhr.
  • La captive/Die Gefangene: Simon wohnt mit seiner Geliebten Ariane zusammen, überwacht sie ständig. Sie entzieht sich dieser erdrückenden Beziehung in ein immer komplizierteres Lügengeflecht. Nach Motiven von Marcel Proust. Mittwoch, 25. Mai, 18:00 Uhr.

Alle Filme werden im Original mit Untertiteln gezeigt.

Mitgliedervollversammlung mit Neuwahlen am 27.04.2022 Amtierender Vorstand bei Wahlen bestätigt

Am 27. April fand im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums Beccult in Pöcking die jährliche Mitgliedervollversammlung des Vereins statt. 34 interessierte Mitglieder hatten sich eingefunden, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und an den im 2-Jahres-Turnus stattfindenden Neuwahlen des Vorstandes teilzunehmen.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Angelika Galata, die besonders auch die anwesenden Neumitglieder sowie die Vertreterinnen der Stadt Starnberg, die Partnerschaftsreferentin Frau Dr. Meyer-Bülow sowie die 3. Bürgermeisterin, Frau Christiane Falk, herzlich willkommen hieß, hielt Angelika Galata Rückschau auf ein schwieriges Jahr. Trotz Corona seien aber doch einige Veranstaltungen möglich gewesen, wie z.B. das gemeinsame Abendessen anlässlich des 14. Juli, des Nationalfeiertags von Frankreich, und – ein besonderes Highlight – die Lesung mit Hans Pleschinski im Herbst.

Für das Jahr 2022 liefen nun die Vorbereitungen für die Französische Woche und für den Delegationsbesuch unserer Dinarder Freunde in Starnberg, und man hoffe, dass insgesamt wieder mehr Begegnung möglich sei. Positiv hob Angelika Galata auch die Zusammenarbeit mit der Stadt, mit Bürgermeister Patrick Janik und der Partnerschaftsreferentin Frau Dr. Meyer-Bülow hervor, die dem Neustart nach Corona zusätzlichen Schwung gäben.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters stellten sich die amtierenden Vorstände geschlossen zur Wiederwahl, Sebastian Schuh kandidierte diesmal jedoch für den stellvertretenden Vorsitz, während Brigitte Schwepcke sich als Beisitzerin zur Verfügung stellte. Es gab keine Gegenkandidaten/innen.

Der neue Vorstand wurde ohne Gegenstimmen gewählt und setzt sich nun wie folgt zusammen:

Angelika Galata, Vorstand

Sebastian Schuh, stellvertretender Vorsitzender

Thomas Mittermeier, Schatzmeister

Christoph Dürrwanger, Schriftführer

Brigitte Schwepcke, Beisitzerin

Sven Radtke, Beisitzer

Dr. Falko Stichnoth, Beisitzer

Nach der Wahl verlieh Angelika Galata unserem langjährigen Vereinsmitglied, ehemaligen Schatzmeister und allzeit tatkräftigen Unterstützer Dr. Günter Link die Ehrenmitgliedschaft des Vereins „Die Freunde von Dinard“. Dr. Link bedankte sich für die Ehrung und betonte, dass er immer sehr gerne für unseren Verein tätig gewesen sei, und dass er die Arbeit von Partnerschaftsvereinen für sehr wichtig halte. Die deutsch-französische Freundschaft und die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich, die durch Städtepartnerschaften im Kleinen gepflegt würden, seien der Garant für ein geeintes und stabiles Europa, denn nur in einem geeinten Europa könne man die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bewältigen.

Der Abend klang bei zwanglosen Gesprächen mit einem vom Verein gespendeten Glas Prosecco aus.

Für frankophile Theaterfans La dégustation

Das Teamtheater Tankstelle in München zeigt in einer Aufführung des Théatre Jean Renoir die Komödie „La dégustation“ von Ivan Calbérac, die im Jahr 2019 den Molière-Preis als beste Komödie gewonnen hat. Die Aufführung findet in französischer Sprache statt. Für alle die Ihr Französisch üben wollen eine gute Gelegenheit, dies bei dieser köstlichen Komödie zu tun.

Nächste Termine:

Mittwoch, 4. Mai, 20:00 Uhr

Donnerstag, 5. Mai, 20:00 Uhr

Freitag, 6. Mai, 20:00 Uhr

Samstag, 7. Mai, 20:00 Uhr

Sonntag, 8. Mai, 16:30 Uhr

 

Mittwoch, 11. Mai, 20:00 Uhr

Donnerstag, 12. Mai, 20:00 Uhr

Freitag, 13. Mai, 20:00 Uhr

Samstag, 14. Mai, 20:00 Uhr

Sonntag, 15. Mai, 16:30 Uhr

 

„La dégustation“, Teamtheater Tankstelle, Am Einlaß 4, 80469 München, www.teamtheater.de,

Tel.: 089-2604333

 

Viel Spass im Theater

Für frankophile Kinofans In den besten Händen

Raf ist eine desillusionierte Comic-Zeichnerin, links-intellektuell, die Beziehung mit ihrer Partnerin droht in die Brüche zu gehen, der Sohn geht zu einer Gelbwesten-Demo, wofür sie selbstverständlich kein Verständnis hat. In diesem ganz normalen Alltags-Chaos stürzt sie und zieht sich einen Bruch am Ellenbogen zu. Nun beginnt das Chaos erst richtig: Sie landet in einer überfüllten Notaufnahme, jeder versucht zu argumentieren warum sie/er der/die nächste sein muss, die/der behandelt wird. Dort trifft sie auch auf den Lastwagenfahrer Yann, der bei eben jener Gelbwesten-Demo verletzt wurde. Ideologische Welten treffen aufeinander, man beharkt sich kräftig argumentativ und so manche Vorurteile auf beiden Seiten kommen zum Vorschein…

Catherine Corsini hat ein dichtes Kammerspiel geschaffen, dass den tiefen Bruch widerspiegelt, der die französische Gesellschaft durchzieht und zugleich ein Gesundheitssystem am Rande des Kollapses zeigt. Bemerkenswert ist dabei, dass die Krankenschwestern von Krankenschwestern gespielt werden.

Zu sehen im Original mit Untertiteln im Kino Theatiner in München.

Französische Woche kommt! Nach 2-jähriger Corona-Pause findet das beliebte Stadtfest in Starnberg wieder statt

Nach 2 Jahren corona-bedingter Pause wird in diesem Jahr vom 23.05. bis 29.05. wieder die Französische Woche stattfinden. Auch unser Verein wird wieder mit einem Stand vertreten sein, den wir gemeinsam mit unserem französischen Partnerverein, den „amis de Starnberg“ betreiben werden. Nach mehrjähriger Pause freuen wir uns dieses Jahr zusätzlich über die tatkräftige Unterstützung durch Schüler und Schülerinnen des renommierten Lycée Hoterlier in Dinard.

Die Austern werden von unseren Freunden von den „amis de Starnberg“ direkt aus der Bretagne importiert und haben sich in den letzten Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Alternativ bieten wir auch Fischsuppe und Käseteller an, immer begleitet von den passenden Getränken natürlich.

Und auch die Liebhaber von Crèpes und Gallettes werden nicht zu kurz kommen und können aus einem breiten Angebot unterschiedlicher Varianten wählen.

Wir freuen uns auf Sie!

Für frankophile Theaterfans "Tartuffe" und "Der eingebildete Kranke" im Residenztheater

Wer nach den langen Corona-Monaten mal wieder ins Theater gehen will, findet im Residenztheater in München dazu aktuell klassische französische Theaterkunst nach Molière, allerdings von Peter Licht in die Moderne übersetzt:

„Tartuffe oder das Schwein der Weisen“, Samstag, 09. April, 20:00 Uhr

„Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft“, Sonntag, 10. April, 19:00 Uhr

Viel Spaß im Theater.

Für frankophile Kinofans "Chambre 212"

Wer das wundervolle „feelgood-movie“ mit Chiara Mastroiani als untreuer Richterin bisher verpasst hat, dem bietet das Kino Theatiner in München am Samstag, den 09. April um 18:00 Uhr die Gelegenheit dies nachzuholen.

Während die Protagonistin aus dem gerade bezogenen Hotel-Zimmer beobachtet was der wiederholt gehörnte Ehemann in der gemeinsamen Wohnung so treibt, füllt sich ihr Zimmer mit all ihren vergangenen Affären.

Ein großer Kino-Spass, untermalt mit wunderschönen Chansons von Charles Aznavour.

Für frankophile Kinofans "Wo in Paris die Sonne aufgeht"

Nora, Emélie, Amber und Camille lassen sich durch die Pariser banlieue „Les olympiades“ treiben, sind Freunde, lieben sich, haben einfach nur Sex miteinander. 4 Thirty-somethings auf der Suche nach Bestimmung im Zeitalter von Tinder.

In hypnotischen Schwarz-Weiß-Bilder folgt der neue Film von Jaques Audiard den noch jugendlichen Protagonisten auf ihrer Suche. Die Mitarbeit von Céline Sciamma und Léa Mysius geben der Verfilmung von 3 Comics des Zeichners Adrian Tomine eine bei Audiard ungewohnte Zartheit.

Zu sehen in den Breitwand-Kinos im Landkreis und im Kino Theatiner im Original mit Untertiteln.

Für frankophile Kinofans "Das Ereignis"

Die junge Anne will studieren, schreiben, ihr Leben selbst gestalten. Doch dann wird sie mit einer ungewollten Schwangerschaft konfrontiert und sie ist allein. Ihre vielversprechende Zukunft scheint in Gefahr. Der Vater ist kaum eine Hilfe und sie entschließt sie zur Abtreibung. Doch wir befinden uns im Frankreich des Jahres 1963. Abtreibung ist verboten. So beginnt sie alleine einen lebensgefährlichen Weg.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Annie Ernaux hat in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen und diskutiert ein auch heute kontroverses Thema.

Zu sehen in den Breitwand-Kinos im Landkreis und im Kino Theatiner im Original mit Untertiteln.

Semaine du cinéma francophone Das Kino Theatiner zeigt Filme aus verschiedenen Ländern der Francophonie

Anlässlich der „Semaine du cinéma francophone“ zeigt das Kino Theatiner im Original(meist mit deutschen bzw. englischen Untertiteln) Filme aus den Ländern der Francophonie, so z.B. aus Montréal, Algerien, Burndi, der Schweiz und Belgien und bietet so Gelegenheit, Filme zu sehen, die sonst nicht oder nur selten im Kino zu sehen sind.

Der algerische Beitrag Papicha erzählt die Geschichte der jungen Nedjima, die unbedingt Modedesignerin werden will und sich für diesen Wunsch über alle Grenzen hinwegsetzt(Mittwoch, 23.03., 18:00 Uhr).

Der burundische Beitrag „petit pays“ erzählt die Geschichte eines Jungen, der Anfang der 90 er Jahre mit seinem Vater, einem französischen Unternehmer und seiner ruandischen Mutter, den Ausbruch des Bürgerkrieges in seinem Land erlebt(Donnerstg, 24.03., 18:00 Uhr).

Im kanadischen Film Maria, erfüllt die titelgebende Maria, das der Mutter kurz vor ihrem Tod gegebene Versprechen und gibt ihrem Leben eine entscheidende Wendung, während in „Ein Leben mehr“(„Il pleuvait des oiseaux“) 3 Einsiedler ihre Existenz durch die sich ausbreitenden Waldbrände bedroht sehen.

Im belgischen Beitrag „Lola und das Meer“(„Lola vers la mer“) geht es wiederum um Trauerarbeit in einer schwierigen Familiensituation. Lola war einst Lionel und als ihre Mutter stirbt, verhindert ihr Vater, dass sie an der Beerdigungszeremonie teilnehmen kann. Doch sie müssen gemäß dem Wunsch der Mutter gemeinsam ihre Asche in der Nordsee verstreuen. Eine schwierige Auseinandersetzung beginnt(Freitag, 25.03., 18:00 Uhr).

Abgeschlossen wird die Reihe durch die Schweizer Doku „Madame“ in der Stéphane Riethauser in einem Doppelportrait sich und seine Großmutter portraitiert und Parallelen zieht, da sowohl der schwule Enkel als auch die ungewöhnliche Großmutter Caroline die konservativen Vorstellungen ihrer Umwelt herausgefordert haben. Der Film wird am Sonntag den 27.03. um 18:00 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Stéphane Riethauser gezeigt.

Es gibt also viel zu entdecken abseits des Mainstreams. Viel Spass dabei.

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