die freunde von dinard e.v.

40 Jahre Partnerschaftsverein

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Auch dieses Jahr keine Französische Woche Hoffnung auf das nächste Jahr

Ab heute würde eigentlich der Duft von Crèpes und anderen französischen Leckereien über den Kirchplatz ziehen. Bei dem herrlichen Wetter würde sich eine fröhliche Menge zusammen finden und bei Cidre, Champagner, Wein, Crèpes, Austern, Fischsuppe und anderen französischen Gaumenschmeichlern nicht nur Frankreich, sondern auch das schöne Wetter feiern.

Leider muss die Französische Woche aber auch dieses Jahr wegen der weiterhin schwierigen Covid-Situation entfallen. Zwar scheint sich die Situation langsam zu entspannen, die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes hätte sich aber für eine solche Freiluftveranstaltung weiterhin schwierig gestaltet, außerdem wäre der Vorlauf für die Vorbereitungen nicht gegeben gewesen.

Wir hoffen aber, dass wir im nächsten Jahr wieder mit frischen Schwung durchstarten können.

Konversation im Zoom-Format geht in die zweite Runde Heute Abend treffen wir uns wieder zur Französisch-Konversation

Die Französisch-Konversation im Zoom-Format geht in die zweite Runde. Am Montag, den 10. Mai 2021 um 20:00 Uhr treffen wir uns wieder im Netz um  über aktuelle Themen zu sprechen(natürlich in Französisch).

Wer Interesse an der Teilnahme hat, meldet sich bitte gerne an unter a.galata@gmx.de .

Dok.fest München 05. – 23. Mai 2021 Interessante Einblicke in die Frankophonie

Nach dem erfolgreichen Versuch letztes Jahr findet das Münchner Dok.fest auch dieses Jahr vom 05. bis 23. Mai komplett online statt.

Auch für den frankophilen Zuschauer ist einiges geboten: Aus Frankreich zu sehen ist z.B. der Film „La première marche“ über 4 Jugendliche aus der Pariser Banlieue, die genau dort einen Pride-Marsch veranstalten wollen und gegen Vorurteile unterschiedlichster Art ankämpfen müssen.

In „Papa s’en va“ schildert die Regisseurin Pauline Horowitz, wie ihr Vater nach einem der Arbeit gewidmeten Leben sich im Ruhestand vollkommen neue Strukturen schaffen muss, um seinen Lebensabend sinnbringend zu gestalten.

Aber auch aus der afrikanischen und kanadischen Frankophonie ist einiges Interessantes im Programm zu finden.

Die Einzelkarte kostet 6,–€, ein Festivalpass 70,– €.

Viel Spass beim Zusehen.

Konversationsabend am 19. April 7 Vereinsmitglieder trafen sich per Zoom-Meeting

Am 19. April trafen sich sieben Vereinsmitglieder zu einem ersten Konversationsabend im Zoom-Format nach über einem Jahr Pause.

Nach der allgemeinen Begrüßung, die durchaus von der Freude begleitet war, endlich mal – zumindest auf diesem Wege – in Kontakt zu treten, widmete sich die Gruppe einem Zeitungsartikel, der einen historischen Abriss der Impf-Skeptik von Louis Pasteur bis in die Gegenwart bot.

Das gemeinsame Lesen des Artikels und die angeregte Diskussion über das Thema haben allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß gemacht und waren eine echte Bereicherung des nun schon 1 Jahr lang anhaltenden Corona-Alltags.

Technische Probleme werden in der Zukunft sicher auch noch gelöst werden können.

Die nächste Konversationsrunde findet am 10. Mai statt.

 

Ein frühes Trauma Es kommt nicht immer wie man denkt...

Als ich in der dritten Klasse war, hatte ich eine Klassenkameradin, die mich tief beeindruckte. Ihre Mutter fuhr einen Citroen GS und der Vater einen Citroen CX GTI, was ich noch viel faszinierender fand. Eines Tages flatterte eine Einladung zum Kindergeburtstag von eben dieser Klassenkameradin ins Haus. Ich war begeistert, war ich doch fest überzeugt davon, dass die Besichtigung des elterlichen Fuhrparks verpflichtender Bestandteil des Nachmittages werden würde. Zutiefst enttäuscht ging ich am Abend nachhause nachdem ich diese Highlights der französischen Automobilbaukunst nicht einmal von Ferne bestaunen konnte. Leider war ich auch zu feige, heimlich auf eigene Faust die Garage aufzusuchen…

19. April 2021 Konversationsrunde erstmals als Zoom-Meeting

Am nächsten Montag, den 19. April 2021 wird ab 20:00 Uhr die schon traditionelle Konversationsrunde nach langer Corona-Pause das erste Mal in ihrer Geschichte als Zoom-Meeting stattfinden.

Die Konversationsabende, die üblicherweise jeden ersten Montag im Monat stattfinden, mussten seit dem Frühjahr 2020 aus bekannten Gründen eingestellt werden. Daher freuen wir uns, dass wir nun diese Veranstaltung in neuem Format wieder anbieten können. Quereinsteiger sind immer willkommen.

Wer Interesse hat wendet sich bitte an die e-mail a.galata@gmx.de . Sie erhalten dann eine Einladung zur Veranstaltung und Info-Material zum Thema des Abends. Klicken Sie kurz vor Beginn der Veranstaltung auf den Link in der Einladungsmail und sie erhalten Zugang zum Zoom-Meeting. Wir freuen uns auf Sie.

TV 5, Freitag, 16.04.2021, 3:00 Uhr Doku "Sankara n'est pas mort"

Wer mal wieder sein Französisch üben will und nicht schlafen kann, dem sei die Wiederholung der sehenswerten und vielfach ausgezeichneten Doku aus Burkina Faso „Sankara n’est pas mort“ am Freitag, den 16.04.2021 um 3:00 Uhr morgens empfohlen.

Nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Blaise Compaoré ist das Land aufgewühlt und ringt um demokratische Strukturen. Der junge Schriftsteller Bikontine fragt sich, ob er endlich seinen lang gehegten Traum von einem besseren Leben in Europa in die Tat umsetzen soll, oder ob er Teil dieses neuen Aufbruchs werden soll. Was kann er als Schriftsteller dazu beitragen? Er macht sich auf eine Reise quer durch das Land um im Gespräch mit möglichst vielen MitbürgInnen seine Entscheidung zu finden.

Dabei stellt er fest, wie sehr noch – trotz aller Bemühungen der Nachfolgeregierung – das Andenken an Thomas Sankara lebt. Der charismatische junge Luftwaffenoffizier hatte das bitterarme Land von 1984 bis 1987 geführt und in den Burkinabé den Traum einer gerechteren Gesellschaft geweckt. Bis heute ist er dadurch nicht nur in Burkina Faso sondern in ganz Afrika zum Idol geworden.

Den 2. Teil der Doku können Sie dann am Montag, den 19.04.2021 um 12:31 sehen.

 

6. April 1946 "Der kleine Prinz" liegt das erste Mal in französischen Buchhandlungen

Heute vor 75 Jahren liegt „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry das erste Mal in französischen Buchhandlungen. Der Idee zu dem Buch soll eine Nah-Tod-Erfahrung Saint-Exupérys zu Grunde liegen: Nachdem er in der Sahara notlanden muss dauert es Tage, bis ihn Beduinen vor dem sicheren Tod retten. Während dieser Zeit in der Wüste erscheint Saint-Exupéry der kleine Prinz und bittet ihn „Zeichne mir ein Schaf…“. Was vordergründig ein Kinderbuch zu sein scheint, entpuppt sich schließlich als philosophisches Vermächtnis Saint-Exupérys, in dem u.a. Konsumverhalten und Oberflächlichkeit der Erwachsenenwelt kritisiert wird. Bis heute ist das Buch der meist übersetzte französische Titel, der Longseller verkaufte sich bis jetzt über 200 Millionen Mal. Antoine de Saint-Exupéry erlebt den Welterfolg seines Buches nicht mehr. Er stirbt 1944 bei einem Aufklärungsflug vor der Küste der Côte d’Azur. Das Wrack seines Flugzeuges wird erst Jahrzehnte später gefunden.

24.03.2021 Mitgliederversammlung findet erstmals als Zoom-Meeting statt

Die Pandemie bringt auch neue Formate hervor. Dies konnten auch die Mitglieder der „Freunde von Dinard“ am Mittwoch, dem 24.03.2021 ab 20:00 Uhr erleben. Das erste Mal in der Geschichte des Vereins fand die jährliche Mitglieder-Versammlung als Zoom-Meeting statt und war auch in diesem Format unerwartet gut besucht. Insgesamt fanden sich ca. 30 Mitglieder zumindest virtuell zusammen. Auch der Bürgermeister von Starnberg Patrick Janik und die neue Partnerschaftsreferentin Charlotte Meyer-Bülow, die erfreulicherweise seit letztem Jahr den Verein auch als Mitglieder unterstützen, waren mit von der Partie. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters Patrick Janik, in dem er seine langjährige Verbundenheit mit Dinard betonte, hielt die Vorsitzende Angelika Galata Rückschau auf ein seltsames Jahr, das von Absagen geprägt war. Auch für das nächste Halbjahr gebe es keine große Hoffnung auf eine dramatische Veränderung der Situation. Man hoffe aber, dass man zumindest das Vereinsfest anlässlich des Französischen Nationalfeiertags am 14. Juli in irgendeiner Weise werde stattfinden lassen können. Auch die monatlichen Konversations-Abende sollen – ebenfalls im Format des Zoom-Meetings – wieder aufgenommen werden.

Angelika Galata: Zum Tod von Jean-Claude Mahé

Liebe Freunde von Dinard, liebe Amis de Starnberg,

auf dieser Seite hätte eigentlich noch ein weihnachtlicher Beitrag erscheinen sollen. Und natürlich wünschen wir allen unseren Mitgliedern und Freunden ein frohes und trotz aller Beschränkungen freudvolles Weihnachtsfest. Und wie fast alle Menschen setzen wir unsere Hoffnungen auf das Neue Jahr 2021 und hoffen, dass es ein gutes, ein besseres Jahr werde, in dem wir uns auch wieder einmal treffen können.

Leider müssen wir Ihnen aber mitteilen, dass Jean-Claude Mahé, Bürgermeister von Dinard von 2017 – 2020 und Ehrenbürger von Starnberg seit Oktober 2019, gestern in Dinard im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Jean-Claude Mahé war von Georges Thomazo, der 1979 den Verein „Les Amis de Starnberg“ mitbegründete, gleich von Anfang an als Mitstreiter angeworben worden. Seit dieser Zeit waren das Vereinsleben und die Städtepartnerschaft nicht mehr aus dem Leben von Jean-Claude Mahé wegzudenken. Er folgte Georges Thomazo im Amt des 1. Vorsitzenden nach, übernahm später die Funktion des Schatzmeisters. Unter den Bürgermeistern Marius Mallet und später Sylvie Mallet, bekleidete er das Amt eines stellvertretenden Bürgermeisters, und war somit auch als Partnerschaftsreferent tätig.  Unter Martine Craveia-Schütz gehörte der politisch immer Interessierte der Opposition im Stadtrat an, und als 2017 vorzeitige Neuwahlen angeordnet wurden, stellte er sich als Kandidat für den Bürgermeisterposten zu Verfügung. Somit wurde der ehemalige Lehrer für Geschichte und Geographie im Alter von 71 Jahren noch Bürgermeister einer ca. 12 000 Einwohner zählenden Stadt, die im Sommer ein beliebtes Reiseziel darstellt. Obwohl Jean-Claude wusste, dass sein Herz angegriffen war, erfüllte er mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit für drei Jahre die Aufgaben eines 1. Bürgermeisters. Er arbeitete viele Dossiers durch, verhandelte und brachte manche schwierige Angelegenheit zu einem guten Abschluss. Seine Gesundheit schonte er nicht. Als er im Juli sein Amt an seinen Nachfolger übergeben hatte, wurde ihm bewusst, dass er sich dringend um seine Gesundheit kümmern musste. Die letzten Wochen verbrachte er in der Uniklinik von Rennes, wo er eigentlich auf eine  Herzoperation vorbereitet werden sollte, aber sein Allgemeinzustand erwies sich als so schlecht, dass er vor wenigen Tagen wieder nach Dinard zurückverlegt wurde, wo er gestern leider verstarb.

Jean-Claude Mahé hinterlässt seine Ehefrau Evelyne, drei erwachsene Söhne mit Familien und drei Enkelkinder, die er über alles liebte. Ihnen gilt unser Mitgefühl.

In der Stadt Dinard und in der Städtepartnerschaft, in den beiden Vereinen und bei allen Menschen, die  den auf Ausgleich bedachten, immer freundlichen und zugewandten Mann kannten, hat er Spuren hinterlassen, die glücklicherweise Bestand haben werden.

Vielen Dank, Jean-Claude, für alles, was Du für uns getan hast. Merci beaucoup!

 

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