44 Jahre Partnerschaftsverein

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Delegationsfahrt nach Dinard 15. – 20. Juni 2023 von Sebastian Schuh

Sonniges Wetter, angenehme Temperaturen und ein erfrischender Wind. Dies erwartete die Teilnehmer der diesjährigen Delegationsfahrt nach Dinard im Zeitraum vom 15.-20. Juni. Nach einer langen Busfahrt mit Übernachtung in Reims wurde die Starnberger Gruppe in Dinard sehr willkommen geheißen und mit Kuchen und Kaffee versorgt. An den folgenden Tagen boten sich nicht nur kulinarische Köstlichkeiten (in Erinnerung bleiben die Galettes in der Crêperie du Roy oder die teilweise im Rahmen der Sonntagsbegegnung angebotenen Austern), sondern es wurden neue Bekanntschaften geschlossen und bestehende Freundschaften vertieft. Eine höchst motivierte Stadtführung in St. Malo war ebenso Bestandteil der Delegationsfahrt wie die Besteigung und Besichtigung des weltberühmten Mt.-St.-Michel.

 

 

Auch der offizielle Abend der Stadt Dinard war wieder ein voller Erfolg. Nach einem Sektempfang mit Blick auf die Küste der Stadt wurde das Menü von französischer Seite musikalisch begleitet. Dazu gesellten sich die passenden Töne und Soli des Starnberger Saxophonisten Stefan Komarek. Zahlreiche neue Gesichter und junge Familien konnte man unter den Gästen erblicken.

Einen weiteren Höhepunkt stellte das gemeinsame Gedenken der beiden Bürgermeister Patrick Janik und Arnaud Salmon an den Aufruf Charles de Gaulles vom 16. Juni 1940 dar. Der Starnberger Bürgermeister sagte im Rahmen der Veranstaltung, der Aufruf de Gaulles sei der Beginn einer Entwicklung gewesen, die auch ihm eine Jugend in Frieden und Demokratie ermöglicht habe.

Französische Woche 2023 Wir hoffen auf schönes Wetter!

Die Wochen verfliegen und schon ist es wieder soweit: Heute, am Montag, den 15. Mai um 17:00 Uhr wird die Französische Woche 2023 durch den Starnberger Bürgermeister Patrick Janik eröffnet. Und auch unser Verein ist wieder mit einem Stand vertreten.

Zusammen mit einer Delegation unseres französischen Partnervereins „les amis de Starnberg“ und Schülerinnen und Schülern des Lycée Hôtelier verwöhnen wir sie mit original bretonischen Austern, Fischsuppe, Crèpes, Gallettes, Käsetellern, Champagner, Wein und Cidre an dem von unseren beiden Vereinen betriebenen Stand.

Tauchen Sie tief ein ins französische Lebensgefühl und lassen Sie sich bei hoffentlich schönem Wetter treiben auf sanften Wogen des savoir-vivre.

Wir freuen uns auf Sie.

Für frankophile Kinofans Im Taxi mit Madeleine

Madeleine ruft ein Taxi, um in das Altenheim zu fahren, in dem sie von nun an wohnen soll. Sie bittet den Taxifahrer an den entscheidenden Orten ihres Lebens noch einmal Halt zu machen. Eine bewegende Biografie entfaltet sich. Unerwartet findet sie letztlich in dem Taxifahrer eine verwandte Seele, beide wachsen aneinander. Ein wundervolles feel-good-movie, in den Hauptrollen Line Renaud und Dany Boon.

Zu sehen in den Breitwand Kinos im Landkreis und im Theatiner-Filmtheater im Original mit Untertiteln.

Viel Spass im Kino

Neu im Kino: Die Gewerkschafterin/ La syndicaliste Spannender Psychothriller nach wahren Ereignissen

Maureen Kearney wird Opfer eines Überfalls. Sie landet im Krankenhaus und kann sich nur noch bruchstückhaft erinnern. Die Sache ist brisant denn Maureen Kearney ist Gewerkschafterin und unsauberen Machenschaften ihres Arbeitgebers, eines großen französischen Atom-Konzerns auf der Spur. Auf einmal scheint sich alles zu wenden, Maureen wird beschuldigt, dass Verbrechen selbst inszeniert zu haben.  Die gebürtige Irin – mehrfach diskrimiert  als Frau, als Ausländerin, nicht den üblichen Machtzirkeln zugehörig – kämpft einen scheinbar aussichtlosen Kampf. Inspiriert von wahren Ereignissen erzählt Regisseur Jean-Paul Salomé hier nach „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ eine komplett andere Geschichte, in der Hauptrolle wiederum Isabelle Huppert.

Zu sehen in den Breitwand-Kinos im Landkreis oder im Theatiner Filmtheater in München im Original mit Untertiteln.

Viel Spass im Kino

Das Théatre Jean Renoir in München präsentiert: Adieu Monsieur Haffmann

Paris, 1942, Monsieur Haffmann muss feststellen, dass er ab sofort den gelben Stern tragen soll. Mit seinem Angestellten verabredet er, dass er ihm seinen Laden überschreibt unter der Bedingung, man werde die Rollen wieder tauschen, wenn die Zeiten sich ändern.

Doch der Angestellte findet Gefallen an der neuen Rolle, für den im Keller versteckten Monsieur Haffmann wird die Situation immer unübersichtlicher.

Zu sehen vom 26.04 – 29.04., jeweils 20:00 Uhr, 30.04, 16:30 Uhr, 03.05 – 06.05., jeweils 20:00 Uhr und am 07.05. um 16:30 Uhr. Die Karten sind zum Preis von 25,– € zu erwerben. Reservierungen können unter www.theatre-jean-renoir.com vorgenommen werden.

Viel Spaß im Theater

 

60 Jahre Elysee-Vertrag Dr. Dr. Rolf Krause berichtet über seine Erfahrungen als Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Marseille

An die 20 interessierte Zuhörer fanden sich am Mittwoch, den 08. Februar um 19:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Starnberg ein, um den Ausführungen des ehemaligen Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland in Marseille, Dr. Dr. Rolf Krause zu folgen.

In der höchst informativen Veranstaltung erfuhr man z. B., dass die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Paris die größte Auslandsvertretung unseres Landes ist, was die Bedeutung der Beziehungen unserer beiden Länder widerspiegelt. Auch auf die genauere Aufgabenverteilung zwischen Botschaft und Generalkonsulaten, sowie den Arbeits- und Zuständigkeitsbereich des Generalkonsulates Marseille ging Dr. Dr. Krause ein.

Zum Abschluss nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Angebot des Nachfragens lebhaft wahr. Der Frage, ob sich in unserer heutigen Zeit mit all ihren technischen Möglichkeiten der Informationsgewinnung nicht das System der gegenseitigen Botschaften und Generalkonsulate überholt habe, widersprach Dr. Dr. Krause energisch. Es gebe auch heute keine Alternative für die direkte Pflege von Kontakten auf diesem Niveau und für die direkte Informationsgewinnung.

Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein und bei gutem Essen im Tutzinger Hof aus.

60 Jahre Elysee-Vertrag Dr. Dr. Rolf Krause berichtet über seine Arbeit als Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Marseille

Der Verein setzt am Mittwoch, den 08. Februar seine Vortragsreihe mit einer neuen Veranstaltung fort. Der ehemalige Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland Dr. Dr. Rolf Krause berichtet über seine Arbeit und Erfahrungen in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Die Veranstaltung findet in um 19:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Starnberg statt. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10,– €.

JR:Chronicles 17 Mitglieder nehmen an einer Führung in der Kunsthalle teil

JR, Sohn eines osteuropäischen und eines tunesischen Elternteils und Kind der vielgescholtenen und häufig berüchtigten Pariser Banlieues beginnt seine Künstlerkarriere, indem er mit seinen Freunden Graffiti auf U-Bahnzüge oder in U-Bahnhöfen sprüht. Eines nachts finden sie in der U-Bahn eine Kamera, die jemand liegen gelassen hat.

J.R. findet seine Bestimmung und beginnt die Arbeiten seiner Freunde zu fotografieren und später auch die Menschen in seiner Banlieue. In immer größeren Format beginnt er die Wände des öffentlichen Raumes oder auch von Abriss-Häusern zu bekleben. Er gibt den Menschen Gesicht und Stimme, er ruft ihnen gleichsam zu „Ihr seid auch Teil dieser Gesellschaft“.

Dann zieht es ihn in die Welt hinaus: In einer Favela in Rio de Jainero würdigt er den Beitrag der Frauen zu einer friedlichen Gesellschaft. In einem der gewalttätigsten und von Drogenbanden beherrschten Viertel klebt er mit seinem Team riesige Abbildungen der Augen der Frauen, die in diesen Häusern wohnen. Die große Beachtung, die das Projekt findet, führt dazu, dass die Favela an das Stromnetz angeschlossen wird. Auch ein Kulturzentrum kann im Viertel eröffnet werden. Ähnliche Konzepte verwirklicht JR in Kenia und in Indien.

Das Drama an der Grenze zwischen den USA und Mexiko würdigt er mit dem riesenhaften Gesicht eines kleinen mexikanischen Jungen, der – neugierig und verschmitzt – über die Grenzmauer zu schauen scheint.

 

Inzwischen hat sich sein Lebensmittelpunkt in die USA verlagert, eine Auftragsarbeit für das Time-Magazine vereint hunderte von Waffengegnern und Waffenbefürwortern. Wenn man die entsprechende App auf sein Handy herunterlädt, kann man jedes einzelne Portrait anklicken und die Stellungnahme der jeweiligen Person ansehen.

Eine weitere beeindruckende Idee verwirklicht er in einem Hochsicherheitsgefängnis in Kalifornien, wo er ein ins riesenhaft vergrößertes Foto von Häftlingen der höchsten Sicherheitsstufe in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtspersonal auf den Boden des Sportplatzes „pastet“. Es ist das erste Mal, das Sicherheitspersonal und Insassen etwas zusammen machen und das Projekt macht auch etwas mit den Insassen: Keiner von den Teilnehmern befindet sich heute noch in der höchsten Sicherheitsstufe, manche konnten sogar inzwischen das Gefängnis verlassen.

Kann Kunst also etwas ausrichten? Die eingangs von unserer Führerin Angela Baur gestellte Frage, die uns mit viel Engagement und „Herzblut“ durch die Ausstellung begleitete und die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen so manches Detail und so manche Anekdote nahe bringen konnte, haben die meisten unserer Mitglieder vermutlich nach diesem inspirierenden Nachmittag für sich so beantwortet: Ja, so eine Kunst kann etwas ausrichten!

Im gemeinsamen Gespräch  und bei einem guten Glass Wein ließ man den Abend in der Pfälzer Weinstuben ausklingen.

 

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