Kommissar Dupins achter Fall entführt uns in „die blaue Stadt“ Concarneau. Kurz vor Pfingsten feiern die Bretonen in den Straßen der Altstadt den Auftakt des Sommers, als vor Dupins Lieblings-Restaurant, dem „Amiral“, eine Leiche gefunden wird. 1931 ermittelt genau dort auch schon Kommissar Maigret im Fall eines ermordeten Weinhändlers. Jörg Bong, der sich hinter dem Pseudonym Luc Banalec verbirgt, gibt uns Lesern damit die Möglichkeit und das Vergnügen, beide Bücher parallel zu lesen.
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Luc Banalec, Bretonisches Vermächtnis, Kiepenheuer & Witsch, 16,–€
Georges Simenon, Maigret und der gelbe Hund, Kampa Verlag, 16,90 €
Am 20. Februar trafen sich gut 20 Vereinsmitglieder in der Kunsthalle in München um an einer Führung durch die Ausstellung „Die Fäden der Moderne“ teilzunehmen. Die Exponate, die in Deutschland zum ersten Mal zu sehen sind, sind auch in Frankreich für die Öffentlichkeit schwer oder gar nicht zugänglich, da sie – im staatlichen Auftrag entstanden – in staatlichen Institutionen hängen. Die Tapisserien wurden mit aufwändig hergestellten Farbgarnen nach Vorlagen u.a. von Miró und Picasso in jahrelanger Arbeit hergestellt. Insgesamt ist eine Mischung verschiedener Stile vom Ende des ersten Weltkrieges bis hin zum Fotorealismus zu sehen. Der Kunstvermittlerin Frau Schaffrath gelang es einen zugleich informativen wie kurzweiligen Einblick in die Thematik zu geben.

